Minimalismus!

Ist ein minimalistischer Lebenswandel heutzutage vielleicht nur eine Modeerscheinung?

Schließlich hat jede Generation ihre Modetrends und Extreme, die sie auslebt.

Könnte dieser Trend einen gesellschaftlichen Wandel in Gang setzen?

Ist er eine evolutionäre Entwicklung, eine Bewusstseinserweiterung, die sich in den kommenden Generationen noch festigen und weiter ausbreiten wird?

Welch einen spirituellen Entwicklungssprung die Menschheit machen würde, wenn sich diese Lebensphilisophie durchsetzt. Dieser Gedanke gibt mir Hoffnung und lässt mich glauben, dass wir unseren Planeten retten können.

Doch die entscheidendste aller Feststellungen ist,

Minimalismus macht glücklich

Er ist zwar nicht klar definierbar und für jeden Einzelnen von uns individuell einsetzbar, aber genau das ist seine Stärke! Minimalismus ist kein statischer Begriff. Jeder kann ihn annehmen und leben, wie er es braucht und wie es ihn glücklich macht.

Sicher ist eines, in dem wir minimalistischer leben, entsteht mehr Raum in uns für das Wesentliche.

Warum reden alle von Minimalismus?

Minimalismus ist die logische Konsequenz der Menschen auf unser täglich wachsendes Konsumangebot, einer immer weiter wachsenden Wirtschaft, der Globalisierung, den Umweltproblemen und allen anderen Problemen, die wir Kinder der 90er bewusst erfahren.

Unser Geist ist voll, schlichtweg überfordert. Wir wurden in eine Leistungsgesellschaft hineingeboren, mit der wir uns nicht mehr identifizieren können und wollen. Wir sind keine Kinder des Krieges, der schlechten Zeiten und des Hungers. Wir wurden im Überfluss geboren und sind schlichtweg übersättigt.

Das Umdenken der Generationen wurde in der Europawahl 2019 deutlich- ein Beweis dafür, dass die jüngeren Generationen mehr darauf achten eine intakte Umwelt zu haben, als eine funktionierende stetig wachsende Wirtschaft!

Minimalismus macht glücklich
Ein minimalistischer Lebensweg wirkt sich nachhaltig auf die Umwelt aus

Ein achtsamer und bewusster Umgang mit unserer Umwelt kann unseren Planeten noch retten, wegschauen und nur an seinen eigenen Geldbeutel zu denken, wird zukünftig nicht mehr funktionieren. Schon alleine aus diesem Grund wird uns ein minimalistischer Weg glücklich machen.

Wo beginnt Minimalismus?

Es gibt keine Grenzen, keinen vorgegeben Rahmen in dem ein minimalistischer Lebensstil stattzufinden hat. Jeder kann für sich entscheiden und definieren, wo Minimalismus beginnt.

An oberster Stelle steht, das Minimalismus dich glücklich macht! Berufe, Hobbys und auch die Lebensumstände geben einen Rahmen vor, in dem jeder Einzelne von uns minimalistisch leben kann.

Du entscheidest für dich alleine, wie weit du aus deiner Komfortzone treten möchtest. Ein Großstädter kann viel einfacher auf den Besitz eines Autos verzichten, als jemand der weiter abgeschieden auf dem Land lebt. Im Gegenzug ist es auf dem Land deutlich einfacher, sein eigenes Obst und Gemüse anzupflanzen oder ein paar Tiere zu halten.

Am Ende zählt nur, dass du glücklicher bist und das Leben wieder spürst in dem du es achtsam und bewusst annimmst.

Dein Innen beeinflusst dein Außen, sie stehen in Wechselwirkung miteinander, weshalb ein reines außen notwendig ist, um einen klaren reinen Geist zu gestalten.

Weniger ist Mehr

Eine Formel, die definitiv aufgeht. Beginne mit einem für dich definierten Minimalismus, fange einfach an.

Schon heute!

Du wirst schnell merken, wie sich dein Leben zum Positiven verändert. Räume in deinem Außen auf und du wirst zu deinem Inneren gelangen, um deine Sehnsucht zu stillen, die tief in jedem von uns sitzt.

Du wirst zu deinem inneren Kind vordringen und dich wiederfinden. Es wird sich anfühlen, als erwachst du zu neuem Leben, du wirst aufblühen zu deiner vollkommenen Schönheit!

Das frei machen von Besitz wird dazu führen, dass sich dein ganzes Leben auf den Kopf stellt und du endlich bei dir selbst beginnen kannst.

7 Gründe warum weniger mehr ist

Minimalismus macht glücklich
Minimalismus macht dich frei
  • Mehr Zeit: Minimalisten besitzen weniger Kram. Sie häufen keine nutzlosen Dinge an und sie hinterfragen jeden Kauf bewusst. Reparieren geht vor Neukauf! Besitzen wir weniger Dinge, haben wir automatisch mehr Zeit
  • Mehr Geld: Weniger Zeug, bedeutet weniger Ausgaben. Meist wird auf große Ratenzahlungen verzichten und es wird sich für eine gebrauchte Version entschieden. Das Internet bietet super Plattformen auf denen gebrauchte Gegenstände aus privaten Händen erworben werden können für kleines Geld.
  • Mehr Nachhaltigkeit: Jede Entscheidung gegen einen Neukauf, ist in den meisten Fällen nachhaltig. Es werden Ressourcen eingespart und weniger Müll produziert.
  • Mehr Flexibilität: Durch den wenigen Besitz erschaffen wir uns automatisch eine größere Flexibilität und mehr Freiraum für Unternehmungen, die uns wirklich interessieren oder Spaß bringen. Minimalisten teilen Gebrauchsgegenstände wie zum Beispiel Autos. Ein privates Fahrzeug in einem typischen deutschen Haushalt steht 90 % der Zeit rum. Öffentliche Verkehrsmittel oder auch Carsharing Angebote in Städten sind eine intelligentere und günstigere Lösung. Indem man zu einem geringeren Verkehrsaufkommen in Großstädten beiträgt, tut man etwas für die Umwelt.
  • Mehr Freiheit: Weniger Besitz macht frei! Besitz und Dinge binden uns und unsere Verantwortung steigt.
  • Mehr schöne Momente: Du wirst beginnen dich weniger über deinen Besitz zu identifizieren und die schönen Momente klarer und reiner wahrnehmen können. Dinge hindern uns daran an uns heranzutreten und uns wahrzunehmen. Sie blockieren uns.
  • Mehr Leichtigkeit: Es reist sich besser mit weniger Gepäck und damit ist keine Weltreise gemeint, sondern unsere Lebensreise, die jeder mit dem Tag seiner Geburt antritt.

Warum wir minimalistisch leben

Eine bewusste Entscheidung für einen minimalistischen Lebensweg gab es nicht. Dieser Weg ist aus dem Wunsch heraus glücklicher zu werden entstanden. Wir entschieden uns spontan unser derzeitiges Leben aufzugeben, um zu Reisen und mehr Zeit für die Familie zu haben.

Das klassische Modell der arbeitenden Eltern, deren Kinder bis zu 10 Stunden in der Kita verweilen, ist nichts für uns.

So wollen wir einfach nicht leben.

Die Konsequenz daraus bedeutete für uns minimalistisch zu leben, um Freiheit zu spüren. Besitz wird gegen Zeit und ein Leben in der Gegenwart gegen Sicherheit in der Zukunft getauscht.

Wir verschenkten und verkauften unser gesamtes Hab und Gut und leben nun zu viert mit unserem kleinen Hund im Wohnmobil. Aus 100 m² wurden ca 10 m². Schon jetzt sind wir glücklicher als in unsere Wohnung mit all dem Zeug das man so hat.

Unsere Kinder vermissen keines ihrer Spielzeuge, das Nötigste haben wir dabei. Die Welt wird ihr Garten sein und sie steht ihnen offen, um zu lernen, zu entdecken und sich frei entfalten zu dürfen. Wir leben unseren Minimalismus auf eine eigene kindsgerechte Art und der Weg ist stets das Ziel.

Lebst du schon minimalistisch und hast einige Tipps und Anregungen? Oder hast du Fragen, wie wir unseren Minimalismus leben? Schreibe mir doch in die Kommentare, ich freue mich

Deine Jasmin

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