Hallihallo, wir sind Ben & Stephi, als Familie entdecken wir die Welt mit unseren drei Kindern. Die Welt ist so groß und das Leben so kurz und somit sind wir in jeder Elternzeit für mehrere Monate losgezogen und reisen auch sonst so oft es geht. Als Familie die Welt zu entdecken ist unsere große Leidenschaft

Mit jeder Elternzeit entdeckten wir die Welt neu

Unsere Große war mit ihren 7 Jahren bereits in fast 30 Ländern, unsere Mittlere ist 4 und sagt von sich selber, dass sie überall auf der Welt Freunde hat und unser Jüngster hat noch vor seinem ersten Geburtstag – im wahrsten Sinne des Wortes – einmal die Welt umrundet. Kamele melken in der Mongolei, tagelange Zugfahrten mit der Transsibirischen Eisenbahn, lange Wanderungen in den USA und Kanada, Pinguine sehen am Ende der Welt in Argentinien, Sanddünen mit dem Sandboard runter düsen in Abu Dhabi, … all das ist für unsere Kinder normal. Aber was ist auch schon „normal“? Wir schlafen zum Beispiel alle in einem riesigen Familienbett. In Deutschland werden wir dafür öfters etwas komisch beäugt, in der Mongolei ist es das normalste der Welt.

als Familie die Welt entdecken
Auch mit allen drei Kindern reisten wir einmal um die Welt

Wir können unser Leben am besten aus der Ferne überdenken

Das Reisen bringt uns allerdings nicht nur die Welt im klassischen Sinne näher, sondern bringt uns auch immer wieder dazu, aus der Ferne unser Leben zu überdenken. Dazu hangeln wir uns am Rad des Lebens entlang. Falls Du das nicht kennst, findest Du alle Infos dazu im Highlight auf unserem Instagram Account. Aus der Ferne bekommen wir auf einmal einen ganz anderen Blick auf die Dinge und sehen, wie anders Menschen in verschiedenen Ländern leben und dass alles möglich ist. Nach unserer letzten Weltreise haben wir somit gleich mehrere große Schritte gewagt. Wir haben unsere Jobs gekündigt, sind aus dem Kiez in Berlin, mitten aufs Land auf einen Bauernhof im schönen Münsterland gezogen und haben den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

Unsere Vision

Wir haben die Vision diese wunderschöne Welt in alle Kinderzimmer zu bringen und haben somit eine länderspezifische Kinderbuchreihe ins Leben gerufen. Das Wohnmobil B-OB (das es übrigens wirklich gibt), reist mit zwei Kindern um die Welt und erlebt in jedem Land ein Abenteuer. Passend zu den Büchern bieten wir Reisezubehör an, das wir als Reisefamilie lieben und hoffen, damit andere Familien nicht nur den Mut zu geben, selber die Welt zu entdecken, sondern ihnen auch praktisches „Werkzeug“ mit an die Hand zu geben.

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Eine Knderbuchreihe mit B-OB dem Wohnmobil

Mit dieser Vision schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir tun etwas, das wir lieben und das uns einen tieferen Sinn gibt UND wir arbeiten ortsunabhängig und selbstbestimmt, so dass wir für unsere Kinder da sein können, wenn diese uns brauchen.

Unsere Kinder stehen im Mittelpunkt

Unsere Kinder stehen bei all unseren Überlegungen und Handlungen im Mittelpunkt. Wir verbringen sehr viel Zeit zusammen. Wir genießen es, 24 Stunden am Tag, 7 Stunden die Woche zusammen zu sein. Wir sind das von unseren Reisen gewohnt und es fühlt sich für uns genau richtig an.

Natürlich gibt es ab und zu Gegenwind und wir hören Sätze wie: „Ihr reist doch nur aus Egoismus, kleine Kinder erinnern sich doch eh nicht und somit setzt ihr sie unnötig Gefahren aus“. Oder „Das tut den Kindern doch nicht gut, wenn ihr immer nur alle zusammen seid. Stellt euch doch mal vor, dass euch etwas passiert!“

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Wir leben unser Leben so, wie wir es für richtig halten

Dann erinnern wir uns selber wieder daran: es ist unser Leben und es sind unsere Entscheidungen. Wir tun das, was wir für richtig und gut für uns als Familie ansehen. Wir beziehen unsere Kinder in unsere Überlegungen ein und diskutieren als Familie. Die Kinder wollten z.B. unbedingt nach der Weltreise zurück nach Berlin, in ihre Heimat, zu ihren Freunden. Wir wollten in die Nähe der Großeltern und raus ins Grüne. Wir haben den Kompromiss getroffen, dass wir es ein Jahr ausprobieren. Mittlerweile lieben die Kinder es hier und auch wenn sie noch immer ihre Freunde vermissen, wollen sie nicht mehr zurück nach Berlin. In einer anderen Situation wollte ich (Stephi) z.B. open End weiterreisen, während unsere Große aber unbedingt zum Schulstart in die Schule wollte. Wir sind zurückgekommen, sie geht gerne zur Schule und genießt es, wieder gleichaltrige Kinder zum Spielen zu haben. Der Kompromiss ist, dass wir möglichst in allen Schulferien reisen und je vor der Einschulung der Kleineren versuchen, eine Schulbefreiung zu bekommen, um nochmal für einige Monate loszuziehen. Und eines Tages werde ich „meine“ Open End Weltreise machen – auch wenn es als alte Oma ist. Denn einmal ein Reiseherz, immer ein Reiseherz.

Eure Stephi von den Weltenbummler Kids

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